[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

WIR in ITZSTEDT - Bürgertreff 2010.

Der Itzstedter See :

Sachstand und nächste Maßnahmen zum Projekt „Itzstedter See“

Herrn Bürgermeister Gerhard Brors, Oering – per e-Mail
Herrn Bürgermeister Ortwin Peters, Nahe – per Fax
Herrn Bürgermeister Freerk Fischer, Itzstedt – per e-Mail

Sachstand und nächste Maßnahmen zum Projekt „Itzstedter See“

Sehr geehrte Herren,

in den Workshops vor der Gründung des Vereins „Alsterland e.V.“ wurde von mehreren Bürgerinnen und Bürgern die Sicherung und mögliche Verbesserung des ökologischen Wertes des Itzstedter Sees und seines Naherholungswertes als Förderprojekt in der künftigen Aktivregion Alsterland vorgeschlagen. Dieses Ziel hat u.a. auch die Gemeindevertretung Itzstedt dazu bewogen, Mitglied in „Holsteins Herz“ und in „Alsterland e.V.“ zu werden.

Als „Gesamtkonzept Itzstedter See“ wurde dieser Vorschlag in den Projektlisten
- des Arbeitskreises „Freizeit, Naherholung und Tourismus“ und
- des Arbeitskreises „Wasser, Landschaft und Landwirtschaft“
des Vereins „Alsterland e.V.“ aufgenommen.

Da ich seit längerer Zeit an der Maßnahme interessiert bin und sie bei ausreichender Förderung im Rahmen des Vereinsziels für realisierbar halte, habe ich die ersten vier Sitzungen dieser beiden Arbeitskreise besucht und das Projekt vorgestellt.
Mit Schreiben vom 28. 06. 2008 habe ich darum gebeten, einem der beiden Arbeitskreise die Federführung zuzuerkennen.
Nach den Ausführungen bei diesen Sitzungen scheint das Vorhaben mit überwiegender / nahezu / vollständiger Finanzierung durch „Fremdmittel“ durchaus realisierbar.

Die höchsten Fördersätze aus EU-Mitteln sind demnach möglich, wenn das Gesamtprojekt einen öffentlichen Träger hat. Die Addition von verschiednen Fördermitteln aus mehreren „Töpfen“ reduziert nicht die Förderung aus EU-Mitteln. Dieser Hinweis ist von Bedeutung, da nach anl. Vermerk des Amtes Itzstedt über eine Sitzung vom 23.01.2007 der Kreis Segeberg eine Kostenübernahme für Erwerb und Bepflanzung von Schutzstreifen aus Ersatzgeldern für Ausgleichsflächen zugesagt hat.

Nach der Sitzung des AK’es „Freizeit, Naherholung und Tourismus“ am 9.7.08 haben Frau und Herr Mette aus Itzstedt, Herr Wolfgang Finnern aus Oering und ich in einem separaten Gespräch den Sachstand und die nächsten erforderlichen Maßnahmen erörtert:

Als „gemeinsame Schnittmengen“ sind wir nach den uns „bekannten“ Informationen davon ausgegangen, dass die 3 Anrainergemeinden
- den bisherigen Badebetrieb am Itzstedter See langfristig sichern wollen,
- die Wasserqualität und den ökologischen Wert des Sees sichern und im Rahmen der Möglichkeiten verbessern wollen,
- den Naherholungswert sichern und – ohne den Naturhaushalt des FFH-Gebietes zu beeinträchtigen – verbessern wollen, um Besuchern mit der Natur und der naturverträglichen Landwirtschaft auf den umliegenden Flächen vertraut zu machen.

Hierzu sollten u. a. auch - der bestehende Wanderweg entlang der Badestelle und der Naher Seite weiträumig und in ausreichendem Abstand zur Ufer- und Waldzone weiter über Oeringer und Itzstdter Gebiet um den See herumgeführt werden und - möglichst großzügig bemessen Schutzstreifen auf den zum See hin abschüssigen landwirtschaftlichen Flächen geschaffen werden. Ersatzweise sollte eine extensive Nutzung sichergestellt werden. Diese und eventuelle weitergehende Maßnahmen sollten in der Projektgruppe des Arbeitskreises, in den Gemeindevertretungen und mit den Grundeigentümern möglichst kurzfristig erörtert und beschlossen werden.

Frau Mette wies darauf hin, dass die für den Bauausschuss der Gemeinde Itzstedt erstellten Pläne bei ihr zur Verfügung stehen.

Wünschenswert wäre die Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern aus allen 3 Gemeinden in der Projektgruppe und die kurzfristige Einbindung aller daran zu beteiligenden Stellen.

Neben dem Eigenwert dieses Projektes spricht
- die mögliche Anbindung an das Projekt „EBO-Wanderweg“,
- die zu prüfende Ausweisung von Teilen des Schutzstreifens als Reitwanderweg
- und die Tatsache, dass mit dem Quellgebiet der Rönne der wichtigste Quellfluss der (Namensgeberin) „Alster“ geschützt wird.
für eine Förderung dieser Maßnahme.

Für die Antragstellung dieses Projektes im Verein Alsterland sind u. a .folgende konkrete Schritte erforderlich:
1. Benennung eines Projektträgers,
2. Erstellung/Vorlage einer verifizierbaren Planung und
3. Vorlage der zu erwartenden Kosten und des Finanzierungsplanes.

Als Projektträger kommt neben den Gemeinden insbesondere der Gewässerpflegeverband „Mittlere Alster“ in Betracht, der vergleichbare Projekte bereits erfolgreich durchgeführt hat und weitere Fördermöglichkeiten erschließen könnte. Diese Vorteile wurden auch vom Verbandsgeschäftsführer Herrn U. Bärwald, der zugleich Vorsitzender des Arbeitskreises „Freizeit, Naherholung und Tourismus“ ist, im persönlichen Gespräch bestätigt.

Da die Fördermittel begrenzt sind und ein Wettbewerb zwischen den Projekten zu erwarten ist, sollte über die Punkte 1 bis 3 möglichst kurzfristig beraten und möglichst bis zur nächsten AK-Sitzung entschieden werden. Herr Bärwald bestätigte fernmündlich, dass er für entsprechende Beratungsgespräche zur Verfügung steht.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Thran

Je 1 Kopie an o.a. Gesprächsteilnehmer, Herrn Bärwald und den Vorsitzenden des Ausschusses für Umwelt, Wege und Gewässer der Gemeinde Itzstedt.

 

- Zum Seitenanfang.