[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

WIR in ITZSTEDT - Bürgertreff 2010.

Karfreitagsspaziergang :

Es ist schon ärgerlich, wenn man mit viel Aufwand eine Veranstaltung vorbereitet und dann wegen des schlechten Wetters oder aus anderen Gründen keiner kommt. Und die Wettervor-hersage ließ böses ahnen: Für Freitag war kalter Regen mit Sturm angesagt, der mittags Orkanstärke annehmen sollte.

Doch dann kam alles anders: Gegen 09.00 Uhr ging der letzte Schauer runter und statt des angekündigten Orkans legte sich der Wind und zeitweise ließ sich sogar die Sonne blicken! Gegen 11.00 Uhr waren dann auch ca. 30 Leute an der Doppeleiche.

Die in Aussicht gestellte Fachführung durch die Stiftung Naturschutz sagte zwar kurzfristig ab, aber die Wanderung war trotzdem toll. Die Wiesen bis zum Lundener Moor mit den „neuen“ Biotopen, den weidenden Rindern, den Wildgänsen und vielen anderen Wildtieren ist bei jedem Spaziergang ein schönes Erlebnis. Beim gemütlichen Klönschnack ging es dann Richtung „Naturschutzgebiet Nienwohlder Moor“ und zur Torffabrik.

Verschiedene Teilnehmer konnten über Umfang und Details zum ehemaligen Torfabbau berichten, der durchgebrochen Torfspaten unseres Dorfwappens wurde in Erinnerung gerufen, der Verlauf der ehemaligen Lorenbahn, die Quelle der Norderbeste und der Grenzgraben zwischen den Kreisen Stormarn und Segeberg konnte geklärt werden. Nicht nur für Neubürger gab es interessante Infos über den Außenbereich unserer Gemeinde.

Bedenklich schien vielen der Zustand der dortigen „Straßen“- Bäume. Die vielen morschen Äste lassen sogar den Laien ahnen, dass viele Bäume geschädigt sind und dass die morschen Äste nicht nur bei Sturm eine Unfallgefahr für Spaziergänger darstellen. Erstaunen löste bei einigen der 1. Anblick einer „riesigen“ gefällten Eiche aus. Zunächst schien sie äußerlich ganz gesund und einige bedauerten schon, dass die schöne Eiche gefällt worden war. Diese Bedenken verflogen sofort, als die Schnittstelle erkennbar war. Die äußerlich gesunde Eiche war innen hochgradig ausgehöhlt und weggemorscht. Die Fällung war also nicht nur gerechtfertigt sondern wegen der Sturzgefahr wohl längst überfällig!

Bei bester Stimmung waren wir gegen 13.00 Uhr wieder im Dorf und kehrten in Juhls Gasthof ein, wo alle Teilnehmer zu einer schmack- und nahrhaften Suppe von uns eingeladen wurden!

Die Teilnehmer waren sich einig: Eine Wanderung zum Karfreitag oder zum Frühlings-anfang mit einem anschließenden Essen könnte jedes Jahr wiederholt werden!

 

 

- Zum Seitenanfang.